Vier Schreibende, die ihre Etappen selbst gehen
Das Wegzeichen Magazin entsteht unterwegs: Wir gehen die Wege, notieren Kilometer und Höhenmeter am selben Tag und schreiben erst danach.
Angefangen hat alles mit einer Tourenplanung, die auf dem Papier aufging und auf dem Weg nach drei Tagen zusammenbrach.
Im Frühjahr 2023 waren wir zu zweit auf einem Mittelgebirgsweg unterwegs, mit einem Plan aus Kartenlinien und Prospektangaben. Am dritten Abend saßen wir mit Blasen und einer Stunde Restlicht vor einer Etappe, die zwölf Kilometer zu lang war.
Daraus ist dieses Magazin entstanden. Wir schreiben auf, was wir vorher gern gewusst hätten: wie sich Höhenmeter in Gehzeit übersetzen, wie viel ein Rucksack im Verhältnis zum Körpergewicht wiegen darf, wann ein Ruhetag hingehört.
Jede Etappenangabe stammt aus einer selbst gegangenen Tour und wird mit Datum geführt. Ändert sich etwas am Weg, korrigieren wir den Beitrag und vermerken es. Wir nehmen keine bezahlten Empfehlungen an.
Unsere Wegmarken
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2023
Die erste Woche am Stück
Sieben Tage auf einem Mittelgebirgsweg, ein zu schwerer Rucksack und die Notizen, aus denen die ersten Beiträge wurden.
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2024
Etappen in Zahlen
Wir beginnen, jede Etappe mit Länge, Profil, Untergrund und Ausstiegspunkten zu erfassen statt mit Adjektiven.
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2025
Vier Rubriken
Das Magazin bekommt seine heutige Struktur: Wege, Übernachtung, Körper und Ausrüstung, getrennt und aufeinander bezogen.
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2026
Korrekturen als Routine
Leserhinweise zu geschlossenen Quartieren und geänderter Wegführung fließen laufend in bestehende Beiträge ein.
Woran wir uns halten
Zahlen vom Weg
Kilometer, Höhenmeter und Gehzeiten stammen aus eigenen Aufzeichnungen, mit Datum und Wetterlage notiert.
Etappen statt Höhepunkte
Uns interessiert, wie ein Weg über sechs Tage funktioniert, nicht wie er auf einem einzelnen Bild aussieht.
Unabhängig finanziert
Keine bezahlten Empfehlungen, keine gesponserten Touren. Fehler korrigieren wir sichtbar im Beitrag.